APA zitieren

Der APA-Stil ist eine weltweit anerkannte Zitierweise, die von der American Psychological Association (APA) vorgegeben wird. Die APA-Normen regeln sowohl die formale Gestaltung von wissenschaftlichen Arbeiten als auch die Zitation von verschiedensten Quellentypen wie Büchern, Internetseiten und Artikeln aus Zeitschriften. Schriftart, Zeilenabstand und Schriftgröße werden gleichermaßen vorgegeben wie die notwendigen Informationen, die ein Zitat beinhalten muss. Ursprünglich wurde die APA-Zitierweise, wie der Name American Psychological Association schon sagt, für Veröffentlichungen in der Psychologie verwendet. Durch die Einfachheit und Einheitlichkeit der Methode folgte eine Ausbreitung auf den Großteil aller anderen wissenschaftlichen Disziplinen.

Die aktuelle Version im 2022 des APA-Zitats ist 7. (Publiziert im Oktober 2019).

Das müssen Sie bei APA beachten

Nicht alle APA-Regeln können für wissenschaftliche Arbeiten verwendet werden. Nach APA sollen beispielsweise alle Grafiken und Abbildungen erst am Ende des Dokuments eingefügt werden. Das ist für wissenschaftliche Arbeiten nicht geeignet und wird deshalb bei Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen nicht so angewandt. Häufig haben Universitäten oder einzelne Fakultäten deshalb eigene, leicht modifizierte Zitierregeln. Diese basieren meistens trotzdem auf APA, haben aber aus praktischen Gründen leichte Veränderungen. Wenn Sie eine wissenschaftliche Arbeit verfassen, sollten Sie sich also immer genau mit den Zitierregeln Ihrer Universität beschäftigen. Im Notfall können Sie auch Ihren Betreuer oder Professor fragen, welche Zitation für die Arbeit verlangt wird.

APA 7-gemäß Formatieren

Eine einheitliche Formatierung ist ein Must-have jeder wissenschaftlichen Arbeit. Sie fördert die Lesbarkeit, lenkt nicht vom Inhalt ab und macht auf den Lesenden einfach einen guten Eindruck. APA-Normen geben vor, wie man einen Text gestalten sollte. Geregelt sind zum Beispiel Satzspiegel, Schriftart, Schriftgröße, Überschriften, Zeilenabstand und Absätze. Wir empfehlen, alle Einstellungen schon vor dem Schreiben zu aktivieren und zu speichern. SO sparen Sie sich nachher eine Menge Arbeit und Stress. Beachten Sie: auch hier können sich die APA-Regeln von jenen Ihrer Universität unterscheiden.

Folgende APA-Normen gibt es für die Formatierung:

  • Satzspiegel
    • Seitenränder: 2,5 – 3 cm
    • Linker Rand: bis zu 4 cm
    • Doppelter Zeilenabstand
    • Seitenzahlen in der Kopfzeile oben rechts
    • Kopfzeile mittig oder links: Kurztitel der Arbeit
    • Häufig wird bei Arbeiten Blocksatz vorgegeben
  • Schrift

Nach APA muss eine sogenannte Serifenschriftart verwendet werden. Das sind alle Schriftarten, bei denen an den Enden der Buchstabenlinien kleine Haken angebracht sind. Welche dieser Schriften dann von Ihnen ausgewählt wird, ist Ihnen überlassen. Meistens kommt Times New Roman zur Anwendung, das ist auch die Schriftart, die von Universitäten am häufigsten als Standard vorgegeben wird. Die APA-Schriftgröße ist 12 Pt. Ausdrücke aus Fremdsprachen und Hervorhebungen werden kursiv gestaltet. Unterstreichungen und fett gedruckte Schrift sollten Sie laut APA in wissenschaftlichen Arbeiten vermeiden.

  • Überschriften

Gemäß APA werden die Überschriften in derselben Schriftart und Schriftgröße geschrieben. Meistens werden in wissenschaftlichen Arbeiten drei Überschriftsebenen verwendet (Unterüberschriften), manchmal sogar vier bis fünf.

APA-Zitieren im Text

Direktes Zitat

Ein direktes Zitat wird Wort für Wort von einer Quelle übernommen, häufig ist das bei wörtlichen Instruktionen oder Definitionen der Fall.

Sollte das Originalzitat verändert werden, müssen diese Veränderungen gekennzeichnet werden.

  • Weglassen von Teilen des Textes: werden Teile innerhalb eines Textes weggelassen, wird dies in Form von drei Punkten in einer runden Klammer (…) anstatt des fehlenden Textes markiert. Wenn Teile zwischen zwei Sätze weggelassen werden, verwendet man vier Punkte (….).

  • Hinzufügen von Teilen: Zusätzliche Inhalte oder Erklärungen, die nicht aus dem Zitat stammen, werden in eckigen Klammern in das Zitat eingebaut.

  • Um ein Wort oder eine Textstelle zu betonen beziehungsweise hervorzuheben, können die Wörter kursiv gestellt werden. Direkt nach den kursiven Wörtern wird in eckigen Klammern Hervorhebung v. Verf. Hinzugefügt, um die eigene Hervorhebung zu verdeutlichen: [Hervorhebung v. Verf.].

  • Nicht nur der Verfasser des Textes und die Jahreszahl der Quelle müssen angegeben werden, sondern auch die Seitenzahl im Text.

Für direkte Zitate mit weniger als 40 Wörtern gilt:

  • Es wird als Kurzzitat in den Text aufgenommen.

  • Es wird mit Anführungszeichen gekennzeichnet, „text“.

  • Wenn sich das Zitat mitten im Satz befindet, wird direkt nach den Anführungszeichen zitiert. Erst dann geht der Satz weiter.

  • Wenn sich das Zitat am Ende des Satzes befindet, wird nach den Anführungszeichen zitiert. Es folgt ein Punkt.

Für direkte Zitate mit mindestens 40 Wörtern gilt:

  • Es wird als Blockzitat oder auch Langzitat verwendet. Es gibt keine Anführungszeichen und das Zitat ist ein frei stehender Textblock.

  • Es beginnt in einer neuen Zeile, der Block ist circa um 1,25 cm eingerückt.

  • Es wird mit doppeltem Zeilenabstand dargestellt.

  • Hinter dem letzten Satzzeichen werden in Klammern Quelle und Seitenzahl angegeben.

  • Wird im ersten Satz bereits das Blockzitat eingeleitet, wird am Ende des Blockzitats nur die Seitenzahl eingefügt.

  • Krippe

    • Der Sinn von Ritualen – wie Werte vermittelt werden können
    • Die Auswirkung erster sozialer Interaktionen in der Krippe
  • Kita

    • Frühkindliche Sprachförderung: Vergleich zwischen einem Waldorfkindergarten und einem städtischen Kindergarten
    • Naturkindergarten – eine Alternative zur medialen Kindheit
    • Umgang mit geistiger Behinderung von Kindern
    • Mobbing in der Kita
  • Jugendarbeit

    • Die präventive Rolle der offenen Jugendarbeit
    • Das Jugendamt im Hinblick auf das Einsetzen des Jugendamtes in besonderen Fällen
  • Grundschule

    • Die kindliche Sprachentwicklung in der Grundschule
    • Wie Kinder richtig gefördert werden
    • Einfluss von pädagogischen Kompetenzen auf die kindliche Entwicklung
    • Die Auswirkungen von digitalen Inhalten auf die Erziehung von Kindern
  • Bewegungserziehung

    • Die Bedeutung der Bewegung für die Entwicklung der Kinder
    • Mit Sport die Teamfähigkeit von Kindern fördern
    • Mit Sporteinheiten Haltungsdefizite bei Kindern vorbeugen
    • Die moderne Kinderkrankheit Übergewicht – Wie sie entsteht, was sie bewirkt und wie man sie behandeln kann
  • Musik

    • Entwicklung musikalischer Begabung: Musikalische Hörentwicklung und der Einfluss von Musik auf die Intelligenz
    • Instrument ist nicht gleich Instrument
    • Kinder musikalisch fördern
    • Musiktherapie bei entwicklungsverzögerten Kindern und Jugendlichen
  • Kunst

    • Der Zusammenhang von Zeichnungen und der Psyche der Kinder
    • Kreativität bei Kindern fördern
  • Pädagogik

    • Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern
    • Kinder im Umgang mit Neuen Medien
    • Kinder loben, aber wie?
    • Mit Kindern richtig reden
    • Umgang mit Gewalt und Aggression
  • Psychologie

    • Psychosexuelle Entwicklung und Begleitung (Säugling – Pubertät)
    • Familie im Wandel
    • Erziehe ich wie meine Eltern?
    • Meine Familie, deine Familie, unsere Familie
    • Kinder verstehen lernen

Darauf soll bei der Themenfindung geachtet werden:

  • Relevanz. Kann Ihre Arbeit in der Praxis zu Bildungszwecken eingesetzt werden? Wie würde sie die Arbeit der Lehrkräfte verbessern?

    • Das Thema sollte geeignet dafür sein, Handlungsaufträge für den pädagogischen Alltag abzuleiten.
    • Das Thema sollte sich mit Ihrer Praktikumsstelle verbinden lassen
    • Wenn Sie studieren, sollte das Thema im Curriculum erfasst sein
  • Aktualität. Wird Ihr Thema in den Medien und im Internet behandelt oder kann es behandelt werden?

  • Theorie. Ergänzen Sie Ihre Arbeit auf der Grundlage Ihrer Recherchen mit Auszügen berühmter Pädagogen oder Soziologen, die sich in irgendeiner Weise mit Ihrem Thema auseinandergesetzt haben.

    • Das heißt: es sollte schon wissenschaftliche Forschung zu ihrem Wunschthema betrieben worden sein
  • Das Thema sollte Sie interessieren

  • Das Thema mittels Leitfragen eingrenzen

Facharbeit Erziehungswissenschaften – Struktur

Eine Facharbeit sollte vom Aufbau her strukturiert sein und idealerweise alle für Ihre Universität nötigen Elemente beinhalten.

Eine einheitliche Formatierung ist essenziell für das optische Erscheinungsbild der Facharbeit. Sie sollte außerdem von einem roten Faden durchzogen sein, an dem sich der Leser orientieren kann. Entscheidend ist auch, wie man das Deckblatt gestaltet. Mit einem schlichten Design und allen notwendigen Informationen machen Sie nichts falsch. In unserem Guide zum Hausarbeit-Deckblatt erklären wir Ihnen, wie das perfekte Deckblatt aussieht. Dieser Guide kann analog auf das Facharbeit-Deckblatt angewandt werden.

Die Anforderungen für Struktur variieren von Universität zu Universität. Die meisten Facharbeiten der Erziehungswissenschaften unterliegen aber folgender Struktur:

  1. Deckblatt
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Einleitung
  4. Hauptteil
  5. Fazit
  6. Literaturverzeichnis
  7. Abbildungsverzeichnis (nur wenn Abbildungen verwendet wurden)
  8. Eidesstattliche Erklärung

Literaturrecherche für Facharbeit Erzieher Themen

Gute, wissenschaftliche Quellen sind der Schlüssel zum Erfolg bei der Facharbeit im Bereich Erziehung. Auf dieser Literatur stützt sich der Inhalt Ihrer Arbeit, weshalb Sie die Literaturrecherche sehr ernst nehmen sollten. Wenn Sie Ihr Thema eng genug eingegrenzt haben, können Sie beginnen, Quellen zu suchen. Mit der verwendeten Literatur sollten Sie alle Aspekte Ihres Themas bearbeiten können.

In der Pädagogik empfiehlt es sich, folgende Quellen heranzuziehen:

  • Werke von anerkannten Pädagoginnen und Pädagogen

    • B. Fachbücher, Artikel, Konzepte
  • Wissenschaftliche Zeitschriften über Erziehung

  • Texte aus Google Scholar

Viele bedeutende Pädagoginnen und Pädagogen wie zum Beispiel Maria Montessori haben schon vor langer Zeit Konzepte erarbeitet und formuliert, die auch heute noch ihre Anwendung haben und als Anknüpfungspunkt für neue Ideen dienen. Aus diesem Grund ist es ein guter Anfang, zum Teil auf Werke dieser anerkannten Leute zu setzen. Selbstverständlich können Sie alte Theorien auch mit modernen verknüpfen, um das Beste aus beiden Welten zu behandeln. Zudem lassen sich in Google Scholar und pädagogischen Fachzeitschriften zahlreiche wissenschaftliche Artikel und Arbeiten finden, die Sie sehr gut als Literatur für Ihre Facharbeit nutzen können.

Manchmal kann es sinnvoll sein, auch Internetquellen herzuziehen. Dabei ist vor allem auf deren Seriosität und fachliche Korrektheit zu achten.

Merkmale einer vertrauenswürdigen Internetquelle sind:

  • Online-Ausgabe eines renommierten Blattes

  • Keine Rechtschreibfehler und Grammatikfehler

  • Die Information deckt sich mit jener aus den Fachbüchern

  • Der Autor des Artikels verweist selbst auf Quellen

  • Der Schreibstil ist professionell und sachlich

Erzieher Ausbildung Facharbeit – Schreibweise

Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, in welcher Abfolge Sie die wichtigsten Arbeitsschritte für Ihre Facharbeit durchführen sollten. Systematisch vorzugehen hat den Vorteil, dass man schneller fertig wird, die Qualität der Arbeit besser ist und man immer einen klaren Plan hat, an dem man sich festhalten kann.

Wenn Sie Ihr Thema und passende Literatur gefunden haben, können Sie mit dem Verfassen der Erzieher Facharbeit beginnen. Der Text wird in drei Teile gegliedert:

Der passende Schreibstil für die Erzieher Facharbeit

Da die Facharbeit eine wissenschaftliche Arbeit ist, muss der Schreibstil stets sachlich sein. Sachlichkeit bedeutet, dass Sie faktenbasiert und objektiv Ihre Erkenntnisse mitteilen und auf persönliche Meinungen sowie Vermutungen komplett verzichten. Sie sollten Füllwörter vermeiden, da diese oft keine Bedeutung haben und nur genutzt werden, um die Wortanzahl zu erhöhen. Sie gehören aber wie Ironie, Sarkasmus, Metaphern und Reime nicht in eine wissenschaftliche Facharbeit. Sie sollten versuchen, so präzise wie möglich zu formulieren. Der Satzbau sollte verständlich sein und nicht aus zu vielen Gliedsätzen bestehen. Komplexe Theorien sollten Sie so erklären, dass auch ein Leser, der nicht vom Fach ist, den Inhalt verstehen kann.

Von besonderer Bedeutung sind Fachwörter aus dem Themenbereich Pädagogik. Machen Sie sich mit diesen vertraut und bauen Sie diese sinngemäß in Ihre Arbeit ein. Es besteht die Möglichkeit, besonders unbekannte Fachbegriffe für den Leser kurz zu erklären und zu definieren. Auch Konzepte von bekannten Persönlichkeiten können Sie dem Leser präzise näherbringen.

Die wichtigsten Kriterien für einen seriösen Schreibstil sind:

  • Sachlichkeit

  • Verwendung von Fachbegriffen aus der Erziehung

  • Keine persönlichen Meinungen

  • Verständlicher Satzbau

  • Keine unnötigen Füllwörter

  • Nicht zu kompliziert schreiben

  • Keine Ironie, Metaphern, Reime und Co.

Oftmals kommen Studierende nicht so einfach auf das benötigte Wortvolumen. Dabei werden gerne Füllwörter verwendet, um sich auf eine gewisse Wortanzahl zu strecken. Füllwörter sind Wörter ohne wirkliche Bedeutung. Der Sinn des Satzes bleibt der gleiche, wenn man sie weglässt. Der Einsatz dieser sollte überwiegend vermieden werden, da es die Sachlichkeit und Seriosität der Facharbeit Erzieher mindert.

Beispiele für solche Füllwörter sind:

  • Also, wohl, meistens, in der Regel, gewissermaßen, anscheinend, entsprechend, gewiss, schon, nämlich, eigentlich, sehr, mehr oder weniger, irgendwie, normalerweise, relativ, überhaupt, übrigens

Wichtige Tasks nach der Schreibarbeit – Facharbeit Erzieher

Nach der Schreibarbeit ist vor der Schreibarbeit. Das gilt auch für Facharbeiten in den Erziehungswissenschaften. Bevor Sie die Facharbeit abgeben, ist es wichtig, die folgenden Punkte abzuhaken.

FAQ

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