By 21 min readPublished On: Dezember 10, 2025Last Updated: Januar 9, 2026

Bachelorarbeit durchgefallen: So retten Sie Ihren Abschluss in 5 Schritten

Nach Angaben von Destatis vom 28. November 2025 sind im Wintersemester 2025/2026 rund 2.876.900 Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Wie viele von ihnen ihren Abschluss erfolgreich schaffen werden, zeigt sich erst in ein paar Jahren – und ebenso, wie viele mit der Bachelorarbeit scheitern. Meist zeigt sich das nach sechs bis acht Semestern.

In diesem Artikel beleuchtet das WissPro-Team das Thema Bachelorarbeit nicht bestanden. Sie erfahren, wie hoch die Durchfallquoten an verschiedenen Hochschulen sein können, welche Gründe am häufigsten dahinterstecken und welche Lösungen wirklich weiterhelfen. Zudem berichten Studierende aus der Praxis, wie sie diese Hürde gemeistert haben. Ihr Fazit: Ein Fehlschlag ist unangenehm, aber längst kein Weltuntergang.

Bachelorarbeit durchgefallen – wie hoch die Durchfallquote 2026 ist

Die Bachelorarbeit wird von etwa 4 bis 5 % der Studierenden nicht bestanden. Das Studium verlangt einen völlig neuen Lernmodus: mehr Eigenverantwortung, mehr Selbstorganisation, mehr Druck. Zwar ist das Nichtbestehen einer Abschlussarbeit kein Regelfall, doch im Laufe eines Studiums kann viel Unvorhergesehenes passieren. Umso wichtiger ist es, Haus-, Projekt- und Seminararbeiten sowie mündliche Prüfungen ernst zu nehmen und sich bei Bedarf rechtzeitig Unterstützung zu holen.

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Viele Studierende geraten aus verschiedenen Gründen unter Zeitdruck – etwa durch Nebenjobs, familiäre Verpflichtungen oder eine generelle Überlastung. Für solche Situationen bietet das WissPro-Team professionelle akademische Services an. Dazu gehören Hilfe bei der Strukturierung, eine fundierte Literaturrecherche, Datenauswertung oder ein sorgfältiges Lektorat und Korrekturlesen.

Wer nach seriösen Möglichkeiten sucht, Bachelorarbeit schreiben lassen als Informationsbegriff zu recherchieren, findet bei WissPro transparent erklärte Unterstützungsangebote, die sich auf Vorlagen, Beratung und wissenschaftliche Zuarbeiten beziehen. Diese begleiten den eigenen Schreibprozess, ersetzen ihn jedoch nicht.

Eine fachkundige Begleitung von Anfang an kann das Risiko eines Fehlversuchs deutlich senken – denn eine gut geplante und solide ausgearbeitete Arbeit hat die besten Chancen auf eine positive Bewertung.

Bachelorarbeit-Durchfallquote nach Fachrichtungen

Schätzungen zufolge liegt die Bachelorarbeit-Durchfallquote bei etwa 4–5 %. Diese Werte können jedoch je nach Hochschule variieren – und auch die jeweilige Fachrichtung spielt eine wichtige Rolle.

Seit Jahren gelten Studiengänge wie Rechtswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Medizin, Informatik sowie Mathematik, Physik und Pharmazie als besonders anspruchsvoll. In diesen Fächern sind die Anforderungen an Methodik, Fachwissen und wissenschaftliches Arbeiten oft höher, was sich in tendenziell steigenden Durchfallquoten widerspiegeln kann.

Durchfallquote im Bereich BWL, Psychologie, Informatik, Jura & Ingenieurwesen

Die Durchfallquote hängt stark davon ab, wie anspruchsvoll ein Studium insgesamt aufgebaut ist. Eine bundesweite Statistik speziell zu den Durchfallquoten von Bachelorarbeiten nach Fachrichtung gibt es nicht, da Prüfungsordnungen meist nur den allgemeinen Studienerfolg erfassen.

Als Orientierung dienen jedoch Studien zu den Abbruchquoten ganzer Studiengänge:

  • BWL verzeichnet an Universitäten aktuell etwa 21 % Studienabbrüche.

  • Psychologie liegt mit unter 10 % deutlich niedriger.

  • Informatik erreicht je nach Quelle zwischen 35 und 45 %.

  • Ingenieurwissenschaften bewegen sich häufig in Richtung 50 %.

  • Jura weist in einigen Bundesländern beim ersten Staatsexamen Durchfallquoten zwischen 30 % und über 40 % auf.

Diese Zahlen verdeutlichen, in welchen Bereichen besonders hohe Anforderungen oder strenge Prüfungsbedingungen bestehen – und damit auch, wo das Risiko eines Fehlversuchs insgesamt größer sein kann.

Warum die Durchfallquote über 15 % liegen kann

Die Bachelorarbeit-Durchfallquote, wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, hängt oft mit den generellen Anforderungen und Abbruchquoten innerhalb eines Studiengangs zusammen. Auch Erfahrungsberichte aus Foren zeigen, dass einzelne Fachrichtungen in den ersten Semestern sehr anspruchsvolle Prüfungen einsetzen.

Eine Meinung zu diesem Thema auf Gutefrage.net:

„In einigen Fachbereichen ist es üblich, zunächst viele Studierende zuzulassen und dann in den ersten Semestern über sehr anspruchsvolle Prüfungen auszusieben. Abbrecherquoten von 50 % sind dort nicht ungewöhnlich.“

Im Internet finden sich zahlreiche Berichte über Klausuren oder Prüfungen, die besonders hohe Durchfallquoten aufweisen – teils zwischen 50 und 70 Prozent. Studierende schildern zudem, dass sie manche Prüfungsanforderungen als sehr hoch oder teilweise schwer kalkulierbar empfinden.

Ein Beispiel, das 2024 für viel Aufmerksamkeit sorgte, war eine Chemie-Prüfung im Bereich Biologie an der Fall an der RWTH Aachen, bei der laut Medienberichten 84 % der Teilnehmenden nicht bestanden haben. Solche außergewöhnlich anspruchsvollen Prüfungen können bei Studierenden Verunsicherung auslösen und sich indirekt auch auf das Selbstvertrauen beim Schreiben der Bachelorarbeit auswirken.

Bachelor nicht bestanden – was die häufigsten Gründe in 2026 sind

Im Prüfungsjahr 2024 haben laut Pressemitteilung Nr. 341 des Statistische Bundesamt vom 18. September 2025 rund 511.600 Studierende ihr Bachelorstudium erfolgreich abgeschlossen. Wie viele Bachelorarbeiten im ersten Versuch nicht bestanden wurden, wird statistisch allerdings nicht gesondert erfasst. Dennoch zeigt die Gesamtzahl: Mehr als eine halbe Million Studierende haben ihre Abschlussprüfung – inklusive der Bachelorarbeit – gemeistert. Das klingt doch erst einmal ermutigend.

Klar ist jedoch: Ein nicht bestandener Erstversuch bedeutet nicht das Ende des Studiums. Entscheidend ist, die Ursachen ehrlich und sachlich zu analysieren. Die folgenden typischen Stolpersteine helfen dabei, mögliche Fehlerquellen zu erkennen.

Das WissPro-Team hat dazu eine Liste mit den häufigsten Gründen zusammengestellt, die im Jahr 2026 zu einem „Bachelor nicht bestanden“ führen können.

Plagiat oder KI-Einsatz (Turnitin, GPTZero & Co.)

Plagiate gehören zu den häufigsten Gründen, warum Bachelorarbeiten durchfallen. Hochschulen setzen Prüfsoftware wie Turnitin und weitere Systeme ein, um sicherzustellen, dass eine Arbeit wirklich eigenständig verfasst wurde. Diese Programme melden Textähnlichkeiten automatisch an die Lehrenden – ganz gleich, ob es sich um Übernahmen aus eigenen früheren Arbeiten, aus Fachliteratur oder aus Onlinequellen handelt. Fehlende oder fehlerhafte Zitationen können dadurch schnell auffallen. Verdächtige Stellen führen häufig zu einer Meldung an den Prüfungsausschuss, und im schlimmsten Fall drohen eine Bewertung mit 5,0 sowie ein Verfahren wegen Täuschungsversuchs.

Immer mehr Hochschulen fordern außerdem Arbeiten, die ohne KI-generierte Textpassagen auskommen. KI-Detektoren wie GPTZero können zwar Hinweise geben, gelten aber nicht als zuverlässige Beweismittel. Entscheidend ist deshalb: Halten Sie sich an die Vorgaben Ihrer Hochschule und nutzen Sie KI-Tools allenfalls unterstützend – etwa für Ideen, Strukturvorschläge oder Formulierungsalternativen. Nicht aus Angst vor Entdeckung, sondern weil KI-Modelle keine Ergebnisse liefern, die die wissenschaftlichen Standards einer Abschlussarbeit vollständig erfüllen.

Formale Fehler – sofort die Note 5,0

Einige formale Verstöße führen unmittelbar zur Bewertung mit 5,0 – selbst dann, wenn die Arbeit inhaltlich überzeugend ist. Typische Beispiele dafür sind:

  • Fehlende Eigenständigkeitserklärung oder ein Wortlaut, der vom offiziellen Formular abweicht.

  • Ein deutlich zu geringer oder zu hoher Umfang im Vergleich zur geforderten Seitenzahl.

  • Die Verwendung eines nicht zugelassenen Zitierstils im gesamten Text.

  • Eine verspätete Abgabe nach der vom Prüfungsamt gesetzten Frist.

  • Ein Layout, das schwer lesbar ist – etwa durch ungeeignete Schriftarten oder extrem engen Zeilenabstand.

  • Eine andere Sprache als vorgeschrieben, z. B. Deutsch statt der geforderten englischen Fassung.

  • Eine digitale Abgabe, obwohl laut Studienordnung ein gebundenes Original eingereicht werden muss.

Informieren Sie sich daher im Vorfeld genau über die formalen Vorgaben Ihrer Hochschule oder Fachhochschule. Diese Anforderungen sind in den Richtlinien beziehungsweise im Leitfaden der jeweiligen Einrichtung verbindlich festgelegt.

Schwache Methodik und fehlende wissenschaftliche Tiefe als Risikofaktoren

Viele Bachelorarbeiten scheitern an einer unklaren Forschungsfrage oder an einer Methode, die nicht zur Fragestellung passt. Wenn das Forschungsdesign unsauber gewählt ist, helfen auch sorgfältig erhobene Daten oder umfangreiche Auswertungen wenig. Prüfende sehen dann oft nur eine Sammlung von Ergebnissen ohne nachvollziehbare Argumentation. Ein knapp oder oberflächlich erklärtes Methodenkapitel oder eine nicht begründete Stichprobenauswahl verstärken diesen Eindruck zusätzlich. Fehlen darüber hinaus ein theoretischer Rahmen und eine fundierte Diskussion der Befunde, gilt die Arbeit schnell als fachlich zu schwach und verfehlt häufig die Bestehensgrenze.

Probleme mit der Betreuung und mangelnde Kommunikation

Betreuungsprobleme sind ein wiederkehrendes Thema in vielen Erfahrungsberichten. Lange Wartezeiten auf Rückmeldungen – manchmal Wochen oder sogar Monate – beeinträchtigen die Qualität des Endergebnisses deutlich. Wenn Feedback erst kurz vor der Abgabe eintrifft, bleiben grundlegende Strukturfehler meist im Text bestehen.

Hinzu kommen häufig Missverständnisse mit der betreuenden Person. Vage Hinweise, unklare Erwartungen an Aufbau und Methodik oder eine plötzlich wechselnde Betreuungssituation (z. B. durch Stellenwechsel oder Krankheit) sorgen für Unsicherheit. Fehlen feste Absprachen zu Sprechstunden, Rückmeldezyklen und Zwischenschritten, gerät das Projekt schnell aus dem Zeitplan und erreicht nicht das erforderliche Niveau. Wichtig ist: Die Prüfungskommission berücksichtigt solche Umstände nicht – Sie tragen die Verantwortung für das Ergebnis.

Weitere mögliche Gründe, warum eine Bachelorarbeit durchfallen kann

Neben diesen zentralen Ursachen spielen oft noch weitere Faktoren eine Rolle. Die folgende Übersicht zeigt typische Auslöser, die ebenfalls dazu beitragen können, dass Studierende ihre Bachelorarbeit nicht bestehen.

Obwohl die Liste lang wirkt, lassen sich die meisten Gründe für das Nichtbestehen einer Bachelorarbeit gut vermeiden. Wenn Sie kurz vor der Abgabe stehen oder Ihre Arbeit noch einmal überprüfen lassen möchten, können Sie die Ghostwriting-Agentur WissPro kontaktieren. Die erfahrenen Ghostwriter*innen unterstützen Sie beim korrekten Zitieren, Formatieren sowie beim Literaturverzeichnis und helfen, den „Roten Faden“ Ihrer Bachelorarbeit klar und nachvollziehbar zu gestalten.

Bachelorarbeit nicht bestanden – was nun? Notfallplan für 30 Tage

Sie haben Ihre Bachelorarbeit nicht bestanden und stehen nun unter Druck. Dieser 30-Tage-Plan schafft Struktur und hilft Ihnen, Entscheidungen zu treffen, ohne Fristen oder Chancen zu verpassen.

Tag 1–7 – Bewertung einsehen und Begründung anfordern

Fordern Sie die vollständige Bewertung Ihrer Bachelorarbeit an und lesen Sie alle Anmerkungen sorgfältig. Bitten Sie Ihre Betreuer*innen oder das Prüfungsamt schriftlich um eine kurze Begründung der vergebenen Note. Notieren Sie die wichtigsten Kritikpunkte und gleichen Sie diese mit der Prüfungsordnung sowie den offiziellen Bewertungskriterien ab. So erkennen Sie mögliche formale Ansatzpunkte.

Tag 8–14: Widerspruch einlegen oder Härtefallantrag prüfen

Prüfen Sie die Frist für einen Widerspruch genau und notieren Sie das Datum. Holen Sie sich Beratung bei AStA, der Studienberatung oder einer auf Studierendenrecht spezialisierten Rechtsberatung, um Ihre Chancen realistisch einzuschätzen. Formulieren Sie anschließend ein sachliches Schreiben, in dem Sie mögliche Bewertungs- oder Verfahrensfehler knapp darstellen.

Bei Krankheit, familiären Krisen oder anderen außergewöhnlichen Belastungen prüfen Sie zudem einen Härtefallantrag und legen entsprechende Nachweise bei. Bewahren Sie Kopien aller Schreiben und Bescheide sorgfältig auf.

Tag 15–30: Entscheidung treffen: Zweitversuch, Uni-Wechsel oder Plan B?

Nach Ablauf der Widerspruchsfrist liegt meist eine Entscheidung vor. Nun müssen Sie abwägen: Möchten Sie einen Zweitversuch starten, die Hochschule wechseln oder einen alternativen Plan außerhalb dieses Studiengangs verfolgen? Besprechen Sie die Vor- und Nachteile jeder Option mit Vertrauenspersonen, Beratungsstellen oder nahestehenden Menschen. Treffen Sie anschließend eine fundierte Entscheidung und planen Sie die nächsten Schritte realistisch.

Wie viele Versuche Studierende für die Bachelorarbeit im Studienjahr 2025/2026 haben

Wie viele Versuche Sie für die Bachelorarbeit zur Verfügung stehen, regelt die Prüfungsordnung Ihres Studiengangs. In Deutschland sind meist zwei Versuche vorgesehen, in einigen Fällen auch ein dritter Versuch. Die folgende Übersicht erklärt die typischen Modelle und gibt Beispiele ausgewählter Hochschulen.

2 oder 3 Versuche – abhängig von Bundesland und Hochschultyp

Eine einheitliche bundesweite Regelung gibt es nicht. Jede Hochschule legt die Zahl und Art der Versuche in ihrer Prüfungsordnung fest. Bei Modulprüfungen erlauben viele Ordnungen bis zu drei Versuche.

Für die Bachelorarbeit gelten oft Sonderregelungen: An zahlreichen Universitäten ist ein erster Versuch vorgesehen, gefolgt von einer Wiederholung. Zusätzlich können fachliche Besonderheiten oder länderspezifische Schutzregelungen Einfluss auf die Anzahl der Versuche haben.

Einige Fachbereiche berichten intern, dass in bestimmten Studiengängen – etwa in der Physik – bis zu drei Versuche möglich sind. Verlassen Sie sich daher nicht auf Erfahrungsberichte aus Foren oder Studienportalen, sondern prüfen Sie immer die für Ihren Studiengang gültige Prüfungsordnung.

Wie viele Versuche pro Uni – LMU, FU Berlin, RWTH Aachen, Fernuni im Vergleich

Die folgende Tabelle gibt eine Orientierung anhand ausgewählter Hochschulen. Beachten Sie, dass die genauen Regelungen immer vom jeweiligen Fach und der gültigen Prüfungsordnung abhängen.

Hochschule Versuche für die Bachelorarbeit Weitere Informationen
Institut für Soziologie der LMU München 2 Versuche – einmalige Wiederholung „Bachelorarbeiten, die mit ‚nicht bestanden‘ (5,0) bewertet werden, werden durch eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer bewertet. Bei erneutem Nichtbestehen kann die Arbeit nur einmal im folgenden Semester mit neuem Thema (bei gleicher oder neuer Betreuungsperson) wiederholt werden. Bitte beachten Sie: Eine Wiederholung nach dem 8. Fachsemester ist nicht möglich.“
FU Berlin 3 Versuche „Die Bachelorarbeit gilt als nicht bestanden, wenn sie nicht mindestens mit ‚ausreichend‘ (4,0) bewertet wird. Ein intensiver Kontakt mit der Betreuerin oder dem Betreuer in der Vorbereitungs- und Schreibphase hilft, dies zu vermeiden. Es ist völlig in Ordnung, Thema, Gliederung und einzelne Kapitel zu besprechen und Literaturempfehlungen einzuholen. Die Bachelorarbeit darf zweimal wiederholt werden, falls sie dennoch nicht bestanden wurde.“
RWTH Aachen 2 Versuche – einmalige Wiederholung „Der Wiederholungsversuch muss spätestens drei Semester nach dem ersten nicht bestandenen Versuch angemeldet werden. Wird diese Frist überschritten, verlieren Sie den Prüfungsanspruch für die Bachelorarbeit, und eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Ein erfolgreicher Studienabschluss ist dann nicht mehr möglich.“
FernUni Hagen 2 Versuche – einmalige Wiederholung „Eine nicht bestandene B.Sc.-Arbeit kann einmal wiederholt werden.“

Prüfen Sie stets die aktuelle Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, da sich Regelungen ändern können.

Was passiert, wenn ich beim letzten Versuch gescheitert habe?

Wenn Sie auch den letzten zulässigen Versuch nicht bestehen, gilt die Bachelorarbeit als endgültig nicht bestanden. In Pflichtstudiengängen verlieren Sie in der Regel den Prüfungsanspruch und werden automatisch exmatrikuliert.

Vorab lohnt sich ein Gespräch mit dem Prüfungsamt, der Fachberatung oder der Studienberatung. In manchen Fällen ist ein Wechsel des Studiengangs oder der Hochschule noch möglich – diese Optionen hängen jedoch immer von den jeweiligen Landesgesetzen und den Hochschulordnungen ab.

Bachelorarbeit und lange Korrektur – ist das schlechtes Zeichen?

Eine lange Korrekturphase kann sich schnell wie ein schlechtes Zeichen anfühlen. Nicht jede Verzögerung deutet jedoch auf ein Durchfallen hin. Wer Fristen und Abläufe kennt, kann das Schweigen realistisch einschätzen und bleibt handlungsfähig. So lässt sich der Stress während der Wartezeit spürbar reduzieren.

Durchschnittliche Korrekturzeiten im Jahr 2026

Prüfungsordnungen geben meist nur grobe Richtwerte vor. An vielen Hochschulen dauert die Bewertung einer Bachelorarbeit zwischen vier und acht Wochen. In stark ausgelasteten Fachbereichen kann es auch bis zu zehn Wochen dauern. An der FernUni Hagen sind nach Eingang der Arbeit sogar bis zu zwölf Wochen vorgesehen.

Feiertage und Semesterferien verlängern die Frist zusätzlich. Prüfen Sie die Vorgaben Ihres Studiengangs, da manche Prüfungsämter kürzere Fristen festlegen. Notieren Sie das späteste Rückmeldedatum im Kalender und halten Sie wichtige Nachfragen schriftlich fest. Berücksichtigen Sie außerdem organisatorische Zwischenschritte wie Postwege, Unterschriften oder interne Gremiensitzungen.

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Wann eine lange Korrektur ein Warnsignal sein kann

Eine lange Korrektur wird problematisch, wenn die vereinbarte Frist deutlich überschritten wird und Rückmeldungen auf höfliche Nachfragen ausbleiben. Ein bekanntes Beispiel zeigt, dass eine Studierende vier Monate auf die Rückmeldung warten musste – und das Ergebnis war „nicht bestanden“.

Ein weiteres Warnsignal sind Berichte über Streitigkeiten im Prüfungsausschuss oder überlastete Gutachter*innen im gleichen Studiengang. In solchen Fällen lohnt sich ein Blick in die Prüfungsordnung sowie ein Gespräch mit der Studienberatung oder Fachschaft, um mögliche Schritte zu klären. So erkennen Sie frühzeitig, wann nachdrückliche Maßnahmen statt bloßer Geduld erforderlich sind.

Was ist zu tun, wenn die Korrekturfrist seit Langem überschritten ist?

Prüfen Sie zunächst die Frist in der Prüfungsordnung und im Bescheid des Prüfungsamts. Ist das Datum deutlich überschritten, senden Sie eine höfliche Erinnerung per E-Mail. Verweisen Sie sachlich auf die Frist und bitten Sie um eine Rückmeldung innerhalb einer Woche. Dringende Bewerbungsfristen können als kurzer, sachlicher Grund erwähnt werden.

Bachelorarbeit wiederholen – Zweitversuch gezielt bestehen

In der Regel darf die Bachelorarbeit einmal wiederholt werden. Der Zweitversuch entscheidet oft über den erfolgreichen Abschluss. Mit einem klaren Thema, verlässlicher Betreuung und realistischer Planung steigen Ihre Chancen deutlich. Die folgenden Punkte zeigen die wichtigsten Hebel.

Neues Thema finden – 10 Ideen

Ein neues Thema hilft, Ballast aus dem ersten Versuch loszuwerden. Wählen Sie eine Fragestellung, die Ihre Stärken berücksichtigt. Mögliche Ansätze sind:

  • 1

    Frühere Hausarbeit mit hoher Note ausbauen.

  • 2

    Praxisprojekt aus dem Nebenjob wissenschaftlich untersuchen.

  • 3

    Kooperation mit einem regionalen Unternehmen planen.

  • 4

    Vergleich zweier Theorien auf einen aktuellen Fall anwenden.

  • 5

    Systematische Literaturübersicht zu einer engen Nische erstellen.

  • 6

    Abgebrochenes Projekt mit veränderter Methode neu aufsetzen.

  • 7

    Hochschul-Datensatz für eine eigene Forschungsfrage nutzen.

  • 8

    Interdisziplinäres Thema mit Bezug zum Nebenfach wählen.

  • 9

    Replikation einer bekannten Studie mit neuen Daten durchführen.

  • 10

    Qualitative Interviews in einer gut erreichbaren Zielgruppe durchführen.

Betreuer*in wechseln

Nutzen Sie den Zweitversuch, um bei Bedarf die Betreuung zu wechseln. Sprechen Sie offen und respektvoll mit potenziellen neuen Betreuer*innen. Stellen Sie Ihre Fragestellung kurz vor und klären Sie Erwartungen an Betreuung und Meilensteine.

Zeitplan für den Zweitversuch erstellen

Gliedern Sie die Bearbeitung in klar definierte Phasen:

  • Monat 1: Feinanpassung von Thema, Exposé und Literaturbasis

  • Folgende Monate: Theorie, Methode, Datenauswertung und Schreiben

  • Jede Woche: feste Ziele und Puffer für Krankheit oder technische Probleme

  • Abgabefristen: deutlich im Kalender markieren und wöchentlich Fortschritt prüfen

Fehler aus dem 1. Versuch vermieden

Nutzen Sie die Kritik aus dem ersten Versuch als Checkliste. Formulieren Sie eine präzise Fragestellung, wählen Sie eine passende Methode und halten Sie alle formalen Vorgaben strikt ein. Dokumentieren Sie Quellen sorgfältig, kontrollieren Sie Format, Zitate und Verzeichnisse vor jeder Abgabe und fragen Sie bei Unsicherheiten frühzeitig nach.

Professionelles Lektorat & Plagiatsprüfung in Betracht ziehen

Ein externes Lektorat erkennt Sprachfehler, Brüche in der Argumentation und unklare Übergänge. Eine zusätzliche Plagiatsprüfung zeigt riskante Textstellen vor der Abgabe. Beides ersetzt keine eigene Leistung, erhöht jedoch die Sicherheit, dass Form und Zitation den Vorgaben entsprechen. Wenn Sie 100 % sicher sein möchten, dass Ihre Bachelorarbeit einen klaren roten Faden hat, fehlerfrei ist und korrekt zitiert sowie formatiert wurde, kann die Ghostwriting-Agentur WissPro beim Lektorat und Korrektorat Ihrer Abschlussarbeit unterstützen.

Bachelorarbeit nicht bestanden: Erfahrungen von Studierenden

Das WissPro-Team hat Erfahrungen von Studierenden gesammelt, die ihre Bachelorarbeit zunächst nicht bestanden, die Situation jedoch erfolgreich gemeistert haben. Einige unserer Kund*innen haben uns ihre Geschichten erzählt, die wir mit deren Genehmigung veröffentlichen – selbstverständlich anonym und ohne sensible Daten.

Von 5,0 auf 1,7 – BWL-Studentin aus München

„Ich studierte BWL in München und habe meine Bachelorarbeit zunächst mit 5,0 bewertet bekommen. Die Gutachten zeigten klare Schwächen: kein roter Faden, unpräzise Fragestellung und eine chaotische Gliederung. Nach zwei Tagen Selbstmitleid beschloss ich, alles neu anzugehen.

Ich wählte ein anderes Thema, das enger an meinem Werkstudentenjob lag. Über eine Empfehlung kam ich zur Ghostwriting-Agentur WissPro und holte mir Unterstützung. Gemeinsam mit dem Ghostwriter haben wir mein Exposé strukturiert und einen realistischen Schreibplan erstellt. Diesmal habe ich früh Feedback eingeholt und jede Phase ernst genommen. Der Zweitversuch wurde mit 1,7 bewertet.

Mein Rat an alle, die ihre Bachelorarbeit zunächst durchfallen: Lassen Sie den Kopf nicht hängen. Ja, es ist stressig, aber mit einem klaren Plan und professioneller Unterstützung lässt sich das Problem lösen.“

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Zwei Mal durchgefallen, aber den Bachelor gerettet

„Ich studierte im Fernstudium und arbeitete parallel in Vollzeit im Schichtdienst. Meine Frau, zwei kleine Kinder und ein Pflegefall in der Familie beanspruchten zusätzlich viel Kraft. Für die erste Bachelorarbeit schrieb ich meist nachts, ohne festen Plan. Die Betreuerin antwortete nur zögerlich, Rückmeldungen waren knapp und vage. Das Ergebnis: 5,0. Beim zweiten Versuch wiederholte sich alles fast genauso.

Danach war ich völlig erschöpft und dachte ernsthaft ans Aufgeben. Schließlich holte ich mir Hilfe bei wissenschaftlicher Betreuung, ließ mir beim Thema, der Struktur und sogar bei der Vorlage helfen. Anfangs fühlte sich das wie ein Eingeständnis von Schwäche an, heute sehe ich es pragmatisch. Am Ende stand eine 2,1. Nicht perfekt, aber der Bachelor war geschafft – und emotional war es eine enorme Erleichterung.“

Plagiatsvorwurf zurückgezogen – das ist möglich

„Jetzt schreibe ich meine Masterarbeit, aber wenn ich an den Fall während meines Bachelorabschlusses denke, bekomme ich immer noch Gänsehaut. Plötzlich erhielt ich Post vom Prüfungsamt: Plagiatsverdacht! Mein Herz raste. Turnitin hatte hohe Übereinstimmungen gemeldet – hauptsächlich bei Theorieabschnitten, die auf vielen Seiten ähnlich formuliert waren. Ich hatte korrekt zitiert, aber viel mit Standardwerken gearbeitet.

Ich sammelte alle Notizen, Entwürfe und Literaturangaben und vereinbarte einen Termin mit meinem Betreuer, um den Bericht einzusehen. Gemeinsam gingen wir jede markierte Stelle durch. Ich erklärte, welche Passagen aus Lehrbüchern stammten, und zeigte die entsprechenden Quellen im Literaturverzeichnis. Anschließend reichte ich eine schriftliche Stellungnahme ein.

Zwei Wochen später kam die Entwarnung: Der Plagiatsvorwurf wurde zurückgezogen, und die Arbeit wurde regulär bewertet. Mein Rat an alle, die unter Plagiatsverdacht geraten: Bewahren Sie Ruhe und suchen Sie aktiv nach einem Weg, die Situation sachlich zu klären.“

Rettungsplan gegen das Durchfallen – 5 Schritte im Überblick

Ihre Bachelorarbeit ist durchgefallen, aber das Studium ist dadurch nicht beendet. Die folgenden fünf Schritte zeigen einen klaren Weg aus der Krise, helfen, Emotionen zu ordnen, Rechte zu klären, den Zweitversuch zu planen und den Abschluss zu sichern.

Schritt 1 – Emotionen reduzieren und Fakten klären

„In der Ruhe liegt die Kraft“

Enttäuschung, Wut oder Scham sind normale Reaktionen. Geben Sie sich kurz Zeit dafür. Danach holen Sie den Bescheid hervor und lesen jede Formulierung aufmerksam. Nur klare Fakten schaffen eine solide Grundlage für die nächsten Entscheidungen.

Schritt 2 – Rechtliche Chancen nutzen

„Unwissen schützt vor Strafe nicht“

Prüfen Sie die Prüfungsordnung Ihrer Hochschule. Dort sind Fristen für Widerspruch, Einspruch und Akteneinsicht festgelegt.

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Notieren Sie diese Daten sofort. Bei unklarer Bewertung hilft eine Rechtsberatung oder die Studienberatung. Dokumentieren Sie jede Kontaktaufnahme schriftlich, um Ihre Position gegenüber dem Prüfungsamt zu stärken.

Schritt 3 – Zweitversuch strategisch planen

„Wer plant, gewinnt“

Der Zweitversuch ist kein Neustart ohne Vergangenheit. Analysieren Sie die Kritikpunkte der ersten Arbeit und leiten Sie konkrete Aufgaben daraus ab. Erstellen Sie einen realistischen Zeitplan mit klaren Etappen und Fristen, um alte Fehler zu vermeiden.

Schritt 4 – Professionelle Unterstützung holen

„Gemeinsam geht es leichter“

Sie müssen den Weg nicht allein gehen. Schreibberatung, Lektorat, wissenschaftliche Betreuung oder ein akademischer Ghostwriter bieten strukturierte Hilfe. Klären Sie vorab Umfang, Ghostwriter-Kosten und Kommunikation. Wählen Sie eine seriöse Ghostwriting-Agentur wie WissPro, die klare Regeln und transparente Preise bietet. Eine erste, unverbindliche Beratung genügt: Die Kundenberaterinnen helfen Ihnen, einen passenden Ghostwriterin auszuwählen und erhöhen so die Chance auf eine deutlich bessere Arbeit.

Schritt 5 – Abschluss sichern und neu durchstarten

„Auf Regen folgt Sonnenschein“

Nach dem bestandenen Zweitversuch schließen Sie dieses Kapitel bewusst ab. Archivieren Sie Unterlagen, Protokolle und Feedback und richten Sie den Blick nach vorn. Notieren Sie wichtige Lehren zu Planung, Kommunikation und Lernen. Dieses Wissen unterstützt spätere Projekte an der Hochschule und im Beruf.

Bachelorarbeit nicht bestanden – Abschluss trotzdem gerettet

Eine nicht bestandene Bachelorarbeit trifft hart, kratzt am Selbstbild und wirft viele Fragen zur eigenen Zukunft auf. Trotzdem ist das Studium kein verlorenes Projekt. Sie haben rechtliche Möglichkeiten, einen Zweitversuch und verschiedene Wege innerhalb des Hochschulsystems.

Wer Kritik ernst nimmt, Fristen kennt, klare Entscheidungen trifft und Unterstützung sucht, verwandelt einen Rückschlag in einen Lernprozess. Dazu gehören Gespräche mit Betreuenden, Beratung durch Prüfungsamt oder AStA sowie professionelle Hilfe durch Schreibcoaching, Lektorat oder eine Ghostwriting-Agentur wie WissPro – inklusive transparenter Ghostwriter-Kosten.

Wichtig ist, die Situation nicht allein zu tragen. Holen Sie früh Feedback ein und sprechen Sie offen über Belastungen im Studium. So wächst Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, und Ihre Abschlussarbeit wird vom Rückschlag zu einem erfolgreichen Abschluss.

Sehen Sie die durchgefallene Bachelorarbeit wie einen steilen Umweg auf einer Bergwanderung: anstrengend, aber der Gipfel bleibt erreichbar.


    FAQ – Ihre Fragen rund um „Bachelorarbeit nicht bestanden

    Sie bestehen die Bachelorarbeit nicht und erhalten einen schriftlichen Bescheid. Die Arbeit gilt als nicht bestanden, der Abschluss verschiebt sich jedoch meist nur bis zum Wiederholungsversuch. Lesen Sie Bewertung und Gutachten genau und planen Sie Widerspruch oder Zweitversuch. Bei Unsicherheiten hilft die Studienberatung.

    Eine feste Quote existiert nicht. Schätzungen bewegen sich meist im einstelligen Prozentbereich. Das persönliche Risiko hängt stark von Fach, Hochschule und eigener Vorbereitung ab.

    In vielen Prüfungsordnungen sind zwei Versuche vorgesehen: Erstversuch und Wiederholung. Ein dritter Versuch ist die Ausnahme und hängt vom Studiengang ab. Prüfen Sie immer die aktuelle Prüfungsordnung und klären Sie Unklarheiten beim Prüfungsamt.

    Eine Bachelorarbeit gilt als negativ, sobald die Note unter der Bestehensgrenze liegt. Diese liegt an den meisten Hochschulen bei 4,0, kann aber je nach Studiengang abweichen. Entscheidend ist die Prüfungsordnung.

    Zuverlässige Zahlen fehlen. Schätzungen bewegen sich im einstelligen Prozentbereich. Fächer wie Informatik, Ingenieur-, Rechts- oder Medizinwissenschaften zeigen höhere Risiken. Gute Planung, rechtzeitige Hilfe und klare Struktur senken das Risiko. Vergleichszahlen aus Deutschland dienen nur als grobe Orientierung.

    Die schlechteste Note ist 5,0 – sie gilt als nicht bestanden. Manche Hochschulen nutzen zusätzlich die Bewertung „nicht ausreichend“.

    Aaron Moser
    AUTOR UND LEKTOR

    Aaron Moser

    Leitet als wissenschaftlicher Experte den WissPro Blog und ist für alle Veröffentlichungen zuständig. Darüber hinaus agiert er selbst als WissPro Ghostwriter. Er leitet zudem die Kommunikation zwischen WissPro, den Kunden und den Ghostwritern.

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